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Spaghetti Carbonara
Ich liebe die italienische Küche. Carbonara, Pesto, Bolognese und ein guter Wein – was will man mehr?
Cremig, würzig und unglaublich einfach: Spaghetti alla Carbonara ist eines der beliebtesten Pastagerichte der italienischen Küche – und das zu Recht. Denn mit nur wenigen Zutaten zauberst du ein Gericht auf den Teller, das nach Urlaub schmeckt. Wichtig: Echte italienische Carbonara kommt ganz ohne Sahne aus – die cremige Konsistenz entsteht allein durch Eigelb, Käse und Nudelwasser.
Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du das italienische Rezept zubereitest, welche Zutaten wirklich dazugehören (und welche nicht!) und gebe dir Tipps für eine gelingsichere, seidig-glänzende Sauce.
Pasta Carbonara Rezept

Carbonara Pasta
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Kochutensilien
- 1 Topf
- 1 Pfanne
Zutaten
- 400 g Spaghetti Pasta nach Wahl
- 200 g Guanciale Speckwürfel
- 4 Eigelb
- 100 g Parmesan
- Pfeffer
- Salz
Anleitungen
- 400 g Spaghetti in Salzwasser zum kochen bringen.
- 200 g Guanciale in einer Pfanne anbraten und bei Seite stellen.
- 4 Eigelb und 100 g Parmesan zu einer Masse rühren und mit Pfeffer würzen.
- Ei-Käse Masse zu den Guanciale/Speckwürfel geben und mit Nudelwasser zu einer cremigen Sauce verrühren. Wichtig: die Pfanne vom Herd nehmen, da das Ei sonst stockt.
Zutaten für Pasta alla Carbonara
Für eine authentische Spaghetti alla Carbonara brauchst du nur wenige, aber hochwertige Zutaten. Jede einzelne Komponente spielt eine wichtige Rolle, damit die Sauce richtig cremig und aromatisch wird – ganz ohne Sahne. Im Folgenden stelle ich dir alle Zutaten vor und erkläre, warum sie so wichtig sind und worauf du bei der Auswahl achten solltest.
- Nudeln: Der Klassiker unter den Pastaformen für Carbonara sind Spaghetti. Sie nehmen die cremige Sauce gut auf und bleiben al dente angenehm bissfest. Du kannst natürlich auch andere lange Nudeln wie Linguine verwenden.
- Guanciale oder Speckwürfel: Das Geheimnis einer echten Carbonara! Guanciale ist luftgetrocknete Schweinebacke, besonders aromatisch und leicht würzig. Er bringt den typischen Geschmack und eine tolle Fettbasis für die Sauce. Wenn du keinen Guanciale bekommst, geht auch Pancetta oder Bauchspeck.
- Eigelb: Die Basis für die cremige Sauce – ganz ohne Sahne! Das Eigelb sorgt zusammen mit Käse und Nudelwasser für eine seidige, samtige Konsistenz, wenn es vorsichtig unter die heißen Nudeln gerührt wird.
- Pecorino Romano: Ein salziger, kräftiger Schafskäse, der in der Carbonara für das typische würzige Aroma sorgt. Er wird fein gerieben und mit den Eigelben vermischt. Parmesan kannst du ergänzend oder als mildere Alternative verwenden.
- Schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlen bringt er die perfekte Würze, die Carbonara erst so richtig rund macht. Am besten großzügig dosieren – das ist ein Muss bei diesem Gericht!
- Nudelwasser: Ein echter Trick der Profis: Das stärkehaltige, heiße Kochwasser macht die Sauce geschmeidig und bindet sie perfekt an die Nudeln. Es sorgt dafür, dass die Eier nicht stocken.
- Salz: Zum Würzen des Nudelwassers – wichtig für den Geschmack der Pasta, die sonst fade bleiben würde. Vorsicht mit zusätzlichem Salz in der Sauce, da Pecorino und Guanciale schon sehr salzig sind.
Spaghetti Carbonara Zubereitung
Schritt 1
Du brauchst:
Spaghetti/Nudeln nach Wahl, Salzwasser, 200g Guanciale/Speckwürfel, etwas Öl
Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Spaghetti darin kochen (leicht bissfest). Etwas Kochwasser auffangen, dann abgießen. Guanciale in kleine Streifen schneiden und in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze braten, bis die Stücke goldbraun und knusprig sind. Beiseite stellen.
Schritt 2
Du brauchst:
4 Eigelb, 100g Parmesan, frisch gemahlener Pfeffer, Nudelwasser
In einer Schüssel die 4 Eigelbe, den Parmesan und frisch gemahlenen Pfeffer gut verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Die Ei-Käse Masse in die Pfanne zum Guanciale geben, vom Herd nehmen und Löffelweise Nudelwasser hinzugeben, bis eine gute Konsistenz erreicht ist.
Tipp: Nicht auf dem heißen Herd rühren – sonst stockt das Ei
Schritt 3
Du brauchst:
Parmesan, Pfeffer
Jetzt die Nudeln auf einen Teller geben und mit der Carbonara vermischen, anschließend noch etwas Parmesan und frischen Pfeffer toppen.

Kinderfreundliche Carbonara – mild, cremig & ohne rohes Ei
Du möchtest die klassische Carbonara für Kinder abwandeln? Kein Problem! Hier kommt eine sanfte Version, die auf rohe Eier verzichtet, super cremig ist und garantiert den Geschmack kleiner Schleckermäuler trifft.
So wird’s kindgerecht:
- Ohne rohes Ei: Statt roher Eier sorgt ein Mix aus Frischkäse, Sahne oder Milch und geriebenem Käse für die typische Cremigkeit – ganz ohne Sorge beim Erhitzen.
- Milder Speck oder Geflügelaufschnitt: Statt kräftigem Pancetta oder Speck kannst du auch feinen Kochschinken oder Putenwürfel verwenden – weniger salzig, aber trotzdem lecker.
- Würze mit Fingerspitzengefühl: Auf Pfeffer, Muskat oder Knoblauch kannst du entweder ganz verzichten oder nur sparsam dosieren – je nachdem, wie empfindlich dein Kind is(s)t.
- Lieblingsnudeln verwenden: Klassisch sind Spaghetti, aber auch Hörnchen oder Farfalle sind ideal für kleine Kinderhände (und Gabeln).
Zubereitungstipp:
Die Sauce in der Pfanne kurz erhitzen, bis sie leicht andickt – so verbinden sich alle Zutaten schön, ohne dass das Ei stockt oder die Konsistenz zu flüssig wird.
Carbonara Reste
Auch wenn Carbonara frisch am besten schmeckt, lassen sich Reste gut verwerten:
- Im Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter bis zu 2 Tage haltbar.
- Aufwärmen: Am besten in einer Pfanne bei niedriger Hitze mit einem kleinen Schuss Wasser oder Milch – NICHT in der Mikrowelle, da sonst das Ei stocken kann.
- Reste-Ideen:
– Carbonara-Frittata: Reste in einer Pfanne mit einem zusätzlichen Ei als Omelett backen.
– Carbonara-Auflauf: Mit etwas zusätzlichem Käse überbacken.
– In kleine Muffinförmchen geben und im Ofen zu Pasta-Cups backen.
Varianten der klassischen Carbonara
Vegetarische Carbonara
Statt Guanciale gebratene Zucchini, geräuchertes Paprikapulver oder geröstete Pilze verwenden.
Cremige Carbonara
Nicht original, aber für manche eine cremigere Alternative – 50 ml Sahne zusätzlich einrühren (bitte nicht den Italien servieren 😉).
Extra würzige Carbonara
Knoblauch kurz mit dem Speck anbraten (nicht original, aber beliebt).

Nährwerte Spaghetti Carbonara
Hinweis: Die Angaben beziehen sich auf 1 Portion und können variieren
Tools für deine kinderfreundliche Carbonara
- Großer Pasta-Topf mit Siebeinsatz
Warum? Damit lässt sich die Pasta mühelos abgießen, und du behältst perfekt al dente Gekochtes Wasser zum Andicken der Sauce zurück
-> Hier gehts zu meinem Topf* - Pfanne
Warum? Für das optimale zubereiten der Carbonara
-> Meine Empfehlung* - Große Rührschüssel + Schneebesen
Warum? Ideal zum cremigen Verrühren von Frischkäse, Sahne und Käse: Ein Schneebesen sorgt für eine glatte, klumpenfreie Konsistenz.
-> Meine Empfehlung für Rührschüssel mit Anti-Rutsch Boden*
-> Meine Empfehlung für den Schneebesen* - Schöpfkelle oder Messlöffel
Warum? Zum genauen Portionieren tendenziell flüssiger Bestandteile (wie Nudelwasser), damit die Konsistenz der Sauce perfekt bleibt und nicht zu dünn wird.
-> Mein Kochlöffelset* - Scharfes Küchenmesser und Schneidebrett
Warum? Für das präzise Zerkleinern von mildem Schinken oder Gemüse (je nach Variante), damit alles gleichmäßig verteilt ist und sauber aussieht.
-> Zum scharfen Küchenmesser*
-> Zum Schneidebrett* - Abkühlgitter (optional)
Warum? Falls du die Pasta kurz abkühlen lässt, bevor du die Sauce einrührst, damit sie nicht sofort verkocht und schleimig wird.
-> Hier zu den stapelbaren Abkühlgittern*
Häufige Fragen
Viele fragen sich: „Kommt Sahne in die originale italienische Carbonara?“ Die Antwort ist klar: Nein! Traditionell wird die cremige Sauce nur aus Eigelb, Pecorino-Käse und Nudelwasser gemacht – Sahne ist in Italien kein Bestandteil.
Guanciale ist luftgetrocknete Schweinebacke und gibt Carbonara ihren typischen Geschmack. Wenn du keinen Guanciale findest, kannst du Pancetta oder Bauchspeck als Ersatz verwenden, allerdings verändert sich der Geschmack dadurch etwas.
Eine häufige Frage lautet: „Wie verhindere ich, dass die Eimischung in Carbonara gerinnt?“ Wichtig ist, dass die Sauce durch die Hitze der Nudeln und etwas Nudelwasser cremig wird, ohne dass das Eigelb stockt. Sonst wird die Sauce klumpig wie Rührei.
Wenn du auf der Suche nach einem Rezept für „vegetarische Carbonara ohne Speck“ bist, habe ich ein Tipp für dich: Du kannst den Guanciale/Speck einfach weglassen und beispielsweise geräucherten Tofu oder Pilze als würzige Alternative verwenden, um das Umami-Aroma zu ersetzen.
Frisch schmeckt Carbonara am besten, aber Reste kannst du in einem luftdichten Behälter 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahren und langsam erwärmen.

Das wird dir auch schmecken
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Quellen:
Kalorienberechnung
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