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Direkt zu den Grillmarinaden
Der Sommer ist da – und was gehört zur Grillsaison wie das Salz in der Suppe? Richtig: eine richtig gute Grillmarinade! Oder am besten gleich 3! Wenn du deine Grillmarinaden selber machen möchtest, bist du hier genau richtig. Denn selbstgemacht schmeckt nicht nur besser, du weißt auch genau, was drin ist – ohne Zusatzstoffe, aber mit 100 % Geschmack. Ob für saftige Steaks, zarte Hähnchenspieße oder würziges Gemüse: Mit diesen 3 einfachen Marinaden Rezepten hast du Abwechslung und Aroma auf deinem Grill.
Grillmarinaden Rezept

Grillmarinaden selber machen
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Kochutensilien
- 1 Klickbox pro Rezept
Zutaten
Honig Senf Marinade
- 2 EL Senf
- 3 EL Honig
- 2 EL Apfelessig
- 2 EL Rapsöl
- Salz & Pfeffer
Kräuter Knoblauch Marinade
- 4 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Zitronensaft
- 1 TL Honig
- Kräuter Thymian, Rosmarin, Petersilie
Soja Ingwer Marinade
- 5 EL Sojasauce
- 2 EL Rapsöl oder: Sesamöl
- 1 EL Honig
- 1 TL Ingwer frisch gerieben
- 1 Knoblauchzehe
- 1 TL Zitronen- oder Limettensaft
Anleitungen
Honig Senf Grillmarinade
- Alle Zutaten in einer Schüssel oder direkt in der Klickbox zusammenrühren. Fleisch mit reingeben und für mindestens 2 Stunden kalt stellen.
Knoblauch Kräuter Grillmarinade
- 2 Knoblauchzehen schälen, pressen & mit 4 EL Olivenöl und 2 EL Zitronensaft vermischen. 1 TL Honig unterheben und mit Kräuter und Gewürzen verfeinern. Fleisch hinzugeben und luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagern.
Soja – Ingwer Grillmarinade
- 1 TL Ingwer ggf schälen und reiben, anschließend mit den verbleibenden Zutaten verrühren. Fleisch hinzugeben und ebenfalls mindestens 2 Stunden luftdicht im Kühlschrank lagern.
Zutaten für Grillmarinade
Honig Senf Marinade
- Honig: Der Honig bringt eine angenehme, natürliche Süße in die Marinade und sorgt beim Grillen für eine leichte Karamellisierung. Das verleiht dem Grillgut eine schöne Farbe und einen leicht knusprigen Rand.
- Senf: Senf sorgt für eine feine Schärfe und Tiefe im Geschmack. Je nach Sorte (z. B. mittelscharf oder körnig) kannst du den Charakter der Marinade variieren – von mild-würzig bis kräftig-pikant.
- Apfelessig: Die Säure im Apfelessig balanciert die Süße des Honigs aus und sorgt für Frische. Gleichzeitig hilft der Essig, das Fleisch zart zu machen – besonders bei Hähnchen oder Schwein ein echter Pluspunkt.
- Rapsöl: Als neutral schmeckendes Öl ist Rapsöl ideal, um die Aromen von Honig, Senf und Essig miteinander zu verbinden. Es sorgt dafür, dass die Marinade gut haftet und das Grillgut schön saftig bleibt.
- Salz & Pfeffer: Klassische Gewürze, aber unverzichtbar: Salz hebt die Aromen hervor, Pfeffer bringt eine feine Schärfe. Sie sorgen für den letzten Feinschliff und runden die Marinade geschmacklich ab.
Kräuter – Knoblauch Marinade
- Olivenöl: Die Basis jeder guten Marinade. Es sorgt dafür, dass die Aromen der Gewürze und Kräuter optimal aufgenommen werden und hält das Grillgut schön saftig. Hochwertiges Olivenöl bringt außerdem einen feinen, fruchtigen Geschmack mit.
- Knoblauchzehen: Ein Muss für alle, die es würzig lieben. Frischer Knoblauch gibt der Marinade ihren charakteristischen, herzhaften Kick und harmoniert perfekt mit Kräutern und Zitrone.
- Zitronensaft: Die Säure der Zitrone sorgt nicht nur für Frische und ein ausgewogenes Aroma – sie hilft auch dabei, das Fleisch zarter zu machen. Besonders gut passt der Zitrusgeschmack zu Geflügel, Fisch und Gemüse.
- Honig: Eine kleine Menge Honig rundet die Marinade ab und sorgt für eine angenehme Süße. Beim Grillen karamellisiert der Zucker leicht und verleiht dem Grillgut eine köstliche goldbraune Kruste.
- Kräuter, getrocknet (Thymian, Rosmarin): Diese mediterranen Kräuter sind die Basis der Grill-Marinade. Thymian bringt eine herbe Würze, Rosmarin eine harzige Frische – zusammen machen sie die Marinade besonders aromatisch und passen ideal zu Fleisch, Fisch und Gemüse.
Soja – Ingwer Marinade
- Soja Sauce: Die geschmackliche Basis dieser Marinade. Sojasauce bringt eine herzhafte Umami-Note mit, die Fleisch, Fisch oder Tofu besonders würzig macht. Sie ersetzt gleichzeitig das Salz in der Marinade.
- Rapsöl/Sesamöl: Rapsöl ist neutral und lässt den anderen Zutaten den Vortritt, während Sesamöl (geröstet!) ein intensives, nussiges Aroma mitbringt. Ideal, wenn du die asiatische Note noch verstärken möchtest – ein paar Tropfen reichen schon aus.
- geriebener Ingwer: Frischer Ingwer bringt eine angenehme Schärfe und Frische mit. Gleichzeitig wirkt er leicht antibakteriell und hilft, Fleisch zarter zu machen. Ein Must-have für den asiatischen Twist.
- Honig: Der Honig sorgt für die nötige Balance zur salzigen Sojasauce und verleiht dem Grillgut beim Braten oder Grillen eine leichte Karamellnote. Süße trifft auf Würze – ein echter Geschmacksbooster
- Knoblauchzehe: Wie in fast jeder guten Marinade bringt Knoblauch Tiefe und Würze mit – in Kombination mit Sojasauce und Ingwer ergibt sich ein harmonisch-pikanter Geschmack.
- Zitronensaft/Limettensaft: Die Säure sorgt für Frische und macht die Marinade lebendiger. Limettensaft ist dabei etwas exotischer und passt perfekt zur asiatisch inspirierten Note – Zitrone geht aber ebenso gut.

Meine liebste Grillmarinade für Hähnchenfleisch
Wenn bei uns gegrillt wird, kommt fast immer Hähnchen auf den Rost – und zwar mit meiner selbstgemachten Grillmarinade für Hähnchenfleisch. Soja – Ingwer Marinade – simpel, aber richtig aromatisch. Ich lasse das Fleisch ein paar Stunden ziehen, und jedes Mal sagen unsere Gäste: „Was hast du da bloß reingetan?“ Für mich: die perfekte Mischung aus Frische und Würze. Probier’s aus!
Grillmarinade Schritt für Schritt
Die Rezepte für die Grillmarinaden reichen für jeweils 4 Steak’s. Ich mache immer nur die Hälfte, lege jeweils 2 Hähnchen rein und so reicht uns das für 2 Tage grillen.
Honig Senf Marinade
Du brauchst:
3 EL Honig, 2 EL Senf, 2EL Apfelessig, 2EL Rapsöl, Salz und Pfeffer
Die Zutaten alle in einem Schälchen zu einer gleichmäßigen Masse vermischen, Fleisch einlegen und im Kühlschrank ziehen lassen.
Kräuter – Knoblauch Marinade
Du brauchst:
4EL Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, 2EL Zitronensaft, 1TL Honig, Kräuter nach belieben, Salz und Pfeffer
Knoblauch schälen, pressen und mit dem Olivenöl und Zitronensaft vermischen. Honig unterrühren und mit Kräutern und Gewürzen verfeinern. Fleisch einlegen und bis zum grillen kalt stellen.
Soja – Ingwer Marinade
Du brauchst:
5EL Soja-Sauce, 2EL Rapsöl/Sesamöl, 1EL Honig, 1TL geriebener Ingwer (frisch), 1 Knoblauchzehe, 1TL Limetten-/Zitronensaft
Ingwer reiben (Bio Ingwer kannst du mit Schale reiben – wenn es kein Bio Ingwer ist, würde ich ihn schälen) und mit den verbleibenden Zutaten zu einer Marinade vermischen. Fleisch hinzugeben und kalt stellen.
Nährwerte der einzelnen Grillmarinaden
Honig Senf Marinade
Kalorien: 453 kcal
Kohlenhydrate: 38.7 g
Eiweiß: 2.5 g
Fett: 33.0 g
Kräuter – Knoblauch Marinade
Kalorien: 568 kcal
Kohlenhydrate: 9.5 g
Eiweiß: 0.7 g
Fett: 60.3 g
Soja Ingwer Marinade
Kalorien: 360 kcal
Kohlenhydrate: 18.2 g
Eiweiß: 6.4 g
Fett: 30.5 g
Meine Tipps für die Marinaden
Eine gute Marinade macht aus einfachem Grillgut ein echtes Highlight. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es sind oft die kleinen Dinge, die den großen Unterschied machen. Zum beispiel, ob die Zutaten frisch sind – oder getrocknet.
Hier findest du meine bewährten Tipps, mit denen dein nächstes BBQ garantiert zum Hit wird.
- Je länger, desto besser (meistens):
Lass das Fleisch mindestens 2 Stunden marinieren, am besten über Nacht im Kühlschrank. So zieht der Geschmack richtig ein. Eine Ausnahme gibt es: Fisch – der braucht nur kurz, sonst wird er matschig. Ich mache die Marinade meist in einer ‚Klick-Box‚* lege das Fleisch mit rein und lagere sie verschlossen im Kühlschrank. - Frische Zutaten bringen mehr Aroma:
- Frischer Knoblauch, gehackte Kräuter oder geriebener Ingwer schmecken intensiver als getrocknete Gewürze. Es lohnt sich und mit gutem Werkzeug ist es auch total esay.
- Marinade gut einmassieren:
- Klingt komisch, macht aber einen Unterschied: Marinade nicht nur drüberkippen, sondern richtig ins Fleisch einarbeiten – am besten mit sauberen Händen oder in einem Beutel.
- Nicht direkt aus der Marinade auf den Grill:
- Fleisch vor dem Grillen leicht abtupfen, damit überschüssige Marinade nicht verbrennt – das verhindert Bitterstoffe und sorgt für schöne Röstaromen.
Häufige Fragen zu Grillmarinaden für Fleisch
Je länger, desto intensiver der Geschmack. Hähnchen und Schwein idealerweise 2–4 Stunden, Rind auch über Nacht. Bei Fisch reichen oft schon 30–60 Minuten.
Etwa 4–6 Esslöffel reichen meist aus. Das Fleisch sollte gut benetzt, aber nicht darin „ertränkt“ sein.
Nein – Marinade, die mit rohem Fleisch in Kontakt war, sollte aus hygienischen Gründen nicht wiederverwendet werden. Besser eine Portion beiseitelegen, wenn du etwas zum Nachpinseln brauchst.
Die Basis ist immer: Öl, Säure (z. B. Essig oder Zitronensaft), Gewürze und evtl. Süße wie Honig. So wird das Fleisch zart, aromatisch und bekommt beim Grillen eine schöne Kruste.
Absolut! Besonders Kräuter-, Honig-Senf- oder Soja-Ingwer-Marinaden eignen sich super für Gemüse, Halloumi oder Tofu. Einfach gut einziehen lassen und dann ab auf den Grill!
Frisch zubereitet hält sie sich im Kühlschrank ca. 1–2 Tage. Am besten luftdicht verschlossen in einem Schraubglas oder einer kleinen Flasche.

Lass es dir schmecken und viel Spaß beim Kochen! Ich wünsche dir gutes Gelingen und freue mich über dein Feedback, falls du das Rezept ausprobierst. Deine Rückmeldung hilft, die Rezepte noch besser zu machen!
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Quellen:
Kalorienberechnung
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