Kartoffelsalat – wie bei Oma – einfach, herzhaft & ohne Mayo

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Es gibt Gerichte, die sofort Erinnerungen wecken – an Familienfeste, gemütliche Abende und den Duft aus Omas Küche. Für mich gehört der klassische Kartoffelsalat ohne Mayonnaise definitiv dazu. Ich erinnere mich noch gut an die Sommerabende, an denen wir im Garten saßen, während der Grill vor sich hin glühte und der Kartoffelsalat in einer großen Schüssel auf dem Tisch stand. Seine warme Brühe, die feinen Zwiebeln und der Hauch von Senf – einfach unvergleichlich. Dieses Rezept zeigt, wie einfach und doch geschmackvoll ein traditioneller Kartoffelsalat sein kann.

Kartoffelsalat wie von Oma – Rezept

leckerer, veganer Kartoffelsalat wie von Oma - Rezept

klassischer Kartoffelsalat

Es gibt Gerichte, die nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch Erinnerungen wecken. Der klassische Kartoffelsalat mit Brühe gehört für mich definitiv dazu. Ich erinnere mich noch gut an die Sommerabende in Omas Garten, wenn der Duft von frisch gekochten Kartoffeln und der würzigen Marinade durch die Luft zog. Der Salat war stets das Highlight auf dem Tisch – einfach, aber voller Geschmack.
Was diesen Kartoffelsalat so besonders macht, ist seine Schlichtheit: festkochende Kartoffeln, fein gewürfelte Zwiebeln, eine herzhafte Brühe, ein Schuss Essig und ein Klecks Senf. Kein Schnickschnack, keine Mayonnaise – nur pure, ehrliche Zutaten, die zusammen ein harmonisches Ganzes ergeben. Die warme Marinade zieht in die noch lauwarmen Kartoffelscheiben ein und verleiht dem Salat seinen unverwechselbaren Geschmack.
Ob als Beilage zum Grillabend, zum Sonntagsbraten oder einfach solo mit einer Scheibe Brot – dieser Kartoffelsalat ist ein echter Allrounder. Er lässt sich wunderbar vorbereiten, schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser und bringt ein Stück Heimat auf den Teller. Wenn du also auf der Suche nach einem traditionellen Rezept bist, das Generationen überdauert hat, dann ist dieser Kartoffelsalat genau das Richtige für dich

Eine Bewertung würde mir sehr helfen, meine Rezepte noch weiter zu verbessern.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Gericht Beilage
Küche Deutsche
Portionen 4 Portionen
Kalorien 154 kcal

Kochutensilien

  • 1 Schneidfang
  • 1 Topf
  • 1 Messer
  • 1 Schneidbrett

Zutaten
  

  • 800 g Kartoffeln
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2-3 EL Senf
  • 200 ml Brühe
  • 1-2 EL Öl
  • Essig einen guten Schuss

Anleitungen
 

  • Kartoffeln für 20-30 Minuten in Salzwasser kochen.
  • In der Zwischenzeit Zwiebeln schneiden und mit etwas Öl in einem Topf anschwitzen und anschließend mit Brühe ablöschen.
  • Senf, Essig und Öl hinzugeben und alles ordentlich verrühren.
  • Wenn die Kartoffeln fertig sind, dann kurz unter kaltes Wasser und anschließend schälen und in Scheiben schneiden.
  • Zum Schluss das Zwiebel-Dressing drüber geben und noch etwas ziehen lassen. (Je länger, desto besser können die Kartoffeln die Aromen aufnehmen)
Keyword Kartoffelsalat, klassischer Kartoffelsalat

Zutaten für Omas Kartoffelsalat mit Brühe

  • Kartoffeln: Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen ihre Form und sorgen für eine angenehme Konsistenz im Salat. Sie sollten mit Schale gekocht, noch warm geschält und in Scheiben geschnitten werden, damit sie die Marinade gut aufnehmen können.
  • Zwiebeln: Fein gewürfelte Zwiebeln verleihen dem Salat eine würzige Note. Sie können roh verwendet oder kurz in der Brühe angedünstet werden, um ihre Schärfe zu mildern und ein harmonischeres Aroma zu erzielen.
  • Essig: Weißweinessig oder Apfelessig bringt die nötige Säure in den Salat und hebt den Geschmack der anderen Zutaten hervor. Die Säure hilft auch dabei, die Kartoffeln zu konservieren und verleiht dem Salat Frische.
  • Öl: Ein neutrales Pflanzenöl wie Raps- oder Sonnenblumenöl sorgt für eine geschmeidige Konsistenz und rundet den Geschmack ab. Es wird meist zum Schluss untergehoben, um den Salat „schlonzig“ zu machen.
  • Senf: Mittelscharfer Senf gibt dem Dressing Tiefe und eine leichte Schärfe. Er wirkt als Emulgator, der Essig und Öl verbindet, und trägt zur cremigen Textur der Marinade bei.
  • Salz/Pfeffer: Salz und frisch gemahlener Pfeffer sind essenziell, um die Aromen zu balancieren und den Geschmack zu intensivieren. Sie sollten nach Geschmack dosiert und gegebenenfalls vor dem Servieren angepasst werden.
  • Brühe: Gemüsebrühe bildet die Basis der Marinade. Die warme Flüssigkeit hilft den Kartoffeln, die Aromen besser aufzunehmen, und verleiht dem Salat Tiefe und Würze.

Kartoffelsalat mit Essig und Öl Schritt für Schritt

Schritt 1
Du brauchst:
600g Kartoffeln (festkochend), Salz

Festkochende Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in einem Topf mit Salzwasser etwa 20 – 30 Minuten kochen, bis sie gar sind. Anschließend abgießen, etwas abkühlen lassen, pellen und in dünne Scheiben schneiden.

Schritt 2
Du brauchst:
2 Zwiebeln, Öl, 2-3EL Essig, 2EL Senf, Salz und Pfeffer

In einem kleinen Topf fein gewürfelte Zwiebeln in etwas Öl glasig dünsten. Dann Gemüsebrühe hinzufügen und kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und Essig, Senf, Salz und Pfeffer einrühren. Die warme Marinade über die noch warmen Kartoffelscheiben gießen.

Schritt 3
Du brauchst:
frische Kräuter

Den Salat vorsichtig vermengen, damit die Kartoffelscheiben nicht zerfallen. Anschließend mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit die Aromen sich gut verbinden. Vor dem Servieren nach Geschmack mit frischen Kräutern wie Schnittlauch oder Petersilie bestreuen.

Kartoffelsalat mit Senf

Kinderfreundlicher Kartoffelsalat – mild, cremig & lecker

Kartoffelsalat gehört zu den Klassikern auf dem Familientisch – aber für Kinder darf er gerne etwas sanfter im Geschmack und besonders cremig sein. Diese Version ist speziell auf junge Gaumen abgestimmt und kommt ohne rohe Zwiebeln oder scharfe Gewürze aus.

  • Keine rohen Zwiebeln: Viele Kinder mögen den scharfen Geschmack nicht – weglassen oder durch Gurken ersetzen.
  • Mild abschmecken: Salz, Senf & Co. sehr sparsam verwenden.
  • Kreativ servieren: Mit Ausstechformen Sterne oder Herzen aus Eiern oder Gurken schneiden.
  • Fingerfood-Extra: Kleine Spießchen mit Kartoffelsalat-Häppchen und Mini-Würstchen oder Käsewürfeln.

Dieser milde Kartoffelsalat kommt garantiert gut an: weich, cremig, vertraut im Geschmack – und mit liebevollen Extras wird daraus sogar ein echtes Kinderparty-Highlight!

Reste

Es kommt vor, dass nach einem geselligen Essen Kartoffelsalat übrig bleibt. Doch anstatt ihn wegzuwerfen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Reste kreativ und schmackhaft zu nutzen:

  • Kartoffelsalatpfanne: Brate den übrigen Kartoffelsalat in einer Pfanne an und gib nach Belieben Speckwürfel oder Zwiebeln hinzu. So entsteht eine herzhafte Beilage oder ein eigenständiges Gericht.
  • Kartoffelsalat-Suppe: Erwärme den Kartoffelsalat mit etwas Gemüsebrühe, püriere die Mischung und verfeinere sie mit Sahne oder Crème fraîche. Gewürze und Kräuter nach Geschmack hinzufügen – fertig ist eine wärmende Suppe.
  • Gemüseauflauf: Mische den Kartoffelsalat mit verschiedenen Gemüsesorten, gib geriebenen Käse darüber und backe alles im Ofen, bis der Käse goldbraun ist.
  • Kartoffelsalat-Bratlinge: Forme aus dem Rest kleine Bratlinge, wälze sie in Semmelbröseln und brate sie in der Pfanne knusprig an.
  • Erweiterter Salat: Füge frische Zutaten wie Tomaten, Gurken oder Rucola hinzu, um dem Kartoffelsalat eine neue Note zu verleihen und ihn als frischen Salat zu genießen.

Mit diesen Ideen lässt sich Kartoffelsalat vielseitig und lecker weiterverwenden – ganz im Sinne der nachhaltigen Küche.

Ansonsten kannst du ihn natürlich in Dosen im Kühlschnrank lagern und innerhalb von 2-3 Tagen aufbrauchen. Wenn er mehr Zeit zum ziehen hatte, schmeckt er eh viel besser.

Tipps für den veganen Kartoffelsalat

Ich schneide die Kartoffeln nach dem schälen immer mit meinem Schneidfang* damit geht es etwas schneller und deine Finger bleiben (zumindest beim schneiden) sauber.

Veganer Kartoffelsalat mit Essig

Tools für klassischen Kartoffelsalat

  • Großer Kochtopf
    Ideal zum kochen von festkochenden Kartoffeln, sorgt für gleichmäßige Wärmeverteilung und verhindert ein Anbrennen.
    -> Meine Empfehlung: Tefal Kochtopf*
  • Schneidfang oder große Rührschüssel
    Für die weitere Verarbeitung der heißen Kartoffeln – garantiert saubere Hände beim Abschrecken und Schälen.
    -> Schneidfang*
    -> Schüssel*
  • Scharfes Kochmesser & robustes Schneidebrett
    Für feines und sicheres Schneiden von Zwiebeln und Kartoffeln. Ein hochwertiges Brett schützt Messerklingen und sorgt für präzise Schnitte.
    -> zum Messer*
    -> zum Schneidebrett*
  • Kleiner Topf für die Brühe-Zwiebel-Marinade
    Um Zwiebeln in Öl glasig zu dünsten und mit Brühe abzulöschen – die warme Marinade ist essenziell für das Aroma des Salats.
    -> Zum kleinen Topf*
  • Holzlöffel oder hitzebeständiger Silikonlöffel
    Damit rührst du das Dressing sanft unter die heißen Kartoffelscheiben – ohne die Konsistenz zu zerstören.
    -> Zu meinem Silikonlöffel-Set*
  • Messbecher
    Für präzises Abmessen von Brühe, Essig, Senf und Öl – wichtig für die richtige Balance der Aromen.
    -> Messbecher-Set aus Glas*
  • Große Servierschüssel
    Für das gründliche Durchmischen des warmen Dressings mit den Kartoffeln – eine geräumige Schüssel ist dafür ideal.
    -> Ein wunderschönes Servierschalen Set – Perfekt für jeden Kartoffelsalat*
  • Topflappen oder hitzebeständige Handschuhe
    Für den sicheren Umgang mit heißen Töpfen und Schüsseln – besonders hilfreich beim Abschrecken und Servieren.
    -> Zu den Topflappen*

Häufige Fragen zum Kartoffelsalat Rezept

Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten für Kartoffelsalat?

Für Kartoffelsalat sind festkochende oder vorwiegend festkochende Sorten ideal, da sie beim Kochen ihre Form behalten und nicht zerfallen. Beispiele sind Sorten wie Linda, Sieglinde oder Annabelle.

Sollte man die Kartoffeln mit oder ohne Schale kochen?

Ich empfehle dir, die Kartoffeln mit Schale zu kochen, da sie so weniger Wasser aufnehmen und ihr Aroma besser behalten. Nach dem Kochen können sie leicht gepellt und in Scheiben geschnitten werden. Außerdem hast du fast keinen ‚Verschnitt‘, da sich die Schale sehr gut von der Kartoffel löst.

Wie lange sollte der Kartoffelsalat ziehen, bevor er serviert wird?

Der Salat sollte mindestens 30 Minuten ziehen, damit die Kartoffeln Essig & Öl Sauce gut aufnehmen können. Einige Rezepte empfehlen sogar eine Ruhezeit von mehreren Stunden oder über Nacht für ein intensiveres Aroma. Das würde ich auch empfehlen, aber wenn es ‚mal schnell gehen muss‘, reichen auch 30 Minuten.

Wie lange ist Kartoffelsalat haltbar?

Kartoffelsalat mit Essig und Öl kann im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahrt werden. Varianten mit Mayonnaise sollten innerhalb von 1–2 Tagen verzehrt werden, da sie empfindlicher gegenüber Verderb sind.

Kann man Kartoffelsalat einfrieren?

Das Einfrieren von Kartoffelsalat wird nicht empfohlen, da die Kartoffeln nach dem Auftauen eine veränderte Konsistenz aufweisen können und das Dressing sich absetzt.

Was passt gut zu Kartoffelsalat?

Kartoffelsalat ist vielseitig und passt hervorragend zu Grillgerichten wie Würstchen, Schnitzel, Frikadellen oder Fisch. In vielen Regionen Deutschlands ist er auch ein traditionelles Gericht zu Weihnachten.

Gibt es regionale Unterschiede in der Zubereitung?

Ja, in Süddeutschland wird Kartoffelsalat häufig mit Brühe, Essig und Öl zubereitet, während in Norddeutschland Varianten mit Mayonnaise verbreitet sind. Weitere Zutaten können je nach Region variieren.

Welche Fehler sollte man bei der Zubereitung vermeiden?

Falsche Kartoffelsorte: Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leicht und sind daher weniger geeignet.
Zu lange Kochzeit: Überkochte Kartoffeln werden matschig und nehmen die Marinade nicht gut auf.
Zu wenig Ziehzeit: Ohne ausreichende Ruhezeit kann der Salat fade schmecken, da die Aromen nicht vollständig aufgenommen wurden.

Nährwerte vom schwäbischen Kartoffelsalat

Hinweis:
Die angegebenen Werte gelten für 1 Portion. Die genaue Kalorienzahl kann je nach verwendeten Zutaten und deren Mengen variieren.

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1 Kommentar zu „Kartoffelsalat – wie bei Oma – einfach, herzhaft & ohne Mayo“

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