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Selbstgemachtes Pflaumenmus
Wenn die Pflaumen reif sind, ist es Zeit für Mus!
Pflaumenmus selber zu machen ist nicht nur einfach, sondern auch unglaublich aromatisch. Ob auf frischem Brot, als Füllung für Germknödel oder zum Löffeln direkt aus dem Glas – selbstgemachtes Mus schmeckt einfach nach Kindheit, Herbst und Gemütlichkeit.
Ob du es Pflaumenmus, Zwetschgenmus, Quetschemus, Latwerge (wie man im Rheinland sagt) oder Powidl (wie in Österreich) nennst – gemeint ist immer das Gleiche: ein dunkles, fruchtiges Mus aus Pflaumen oder Zwetschgen, langsam eingekocht und voller Aroma.
Dieses Rezept kommt ohne Gelierzucker aus, braucht nur wenige Zutaten und lässt sich wunderbar einkochen. Du kannst es im Ofen, im Topf oder sogar im Slow Cooker zubereiten – ganz wie du willst.
Rezept für selbst gemachtes Pflaumenmus

Zwetschgenmus
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Kochutensilien
- 4 Einmachgläser
Zutaten
- 2 kg Zwetschgen
- 300 g Zucker
- 2 Zimtstangen Optional: Zimt
- 2 Pkg Vanillezucker
Anleitungen
- 2 kg Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Anschließend mit 300 g Zucker2 Pkg Vanillezucker und 2 Zimtstangen überstreuen und über Nacht in einer Schüssel stehen lassen. Ich nehme ab und an auch einfach normalen Zimt, das geht auch.
- Danach die Zwetschgen und daie Flüssigkeit, die sich gebildet hat, in einen großen Topf umfüllen und für 2 Stunden köcheln lassen. Dabei alle 30 Minuten umrühren.
- Anschließend noch pürieren und schon hast du ein unglaublich leckeres Pflaumenmus.
Einkochen
- Die Gläser zum Einkochen sterilisieren. (Für 10 Minuten bei 140Grad im Backofen)
- Danach das Pflaumenmus nochmal vorsichtig aufkochen und anschließend heiß in die heißen Gläser abfüllen, zuschrauben und für 5 Minuten auf den Kopf drehen.
Zutaten für dein Pflaumenmus
Du brauchst nicht viel, um herrlich aromatisches Pflaumenmus wie bei Oma herzustellen – kein Gelierzucker, kein Schnickschnack. Nur reife Früchte, ein bisschen Geduld und ein Hauch Gewürzliebe. Das Ergebnis? Fruchtig, samtig, tiefdunkel und einfach unwiderstehlich!
Ob du Zwetschgen oder Pflaumen verwendest: Achte darauf, dass sie vollreif sind – dann brauchst du auch weniger (bis keinen) zusätzlichen Zucker.
- Zwetschgen oder Pflaumen
Je reifer, desto besser. Zwetschgen sind ideal, da sie weniger Wasser enthalten und schön aromatisch sind. Pflaumen gehen auch, werden etwas weicher und süßer.
-> Entsteint gewogen. - Zucker
Wenn du vollreife Zwetschgen hast, reicht oft schon sehr wenig Zucker. Wer es klassisch mag, nimmt mehr.
-> Du kannst auch ganz auf Zucker verzichten – das Mus wird dann leicht säuerlich, aber sehr natürlich. - Zimt (optional)
Für das typische herbstliche Aroma. Wer mag, gibt noch eine Prise Nelke oder Vanille dazu.

Zwetschgenmus Schritt für Schritt
Ob du es gemütlich und langsam magst oder lieber etwas schneller zum Ergebnis kommen willst – für selbstgemachtes Pflaumenmus gibt es gleich zwei erprobte Zubereitungsarten:
- Im Ofen gart das Mus ganz gemütlich vor sich hin – mit wenig Aufwand, dafür viel Aroma.
- Im Topf bist du etwas mehr gefordert, aber dafür ist das Mus deutlich schneller fertig.
Beide Varianten haben ihren Charme – und funktionieren mit denselben Zutaten. Du entscheidest, welche Methode besser zu dir (und deinem Tag) passt!
Schritt 1
Du brauchst:
2kg Zwetschgen, 2 Zimtstangen, 300g Zucker, 2 Pkg Vanillezucker
Zwetschgen oder Pflaumen gründlich waschen, halbieren und entsteinen. Je nach Größe in Viertel oder kleinere Stücke schneiden – das hilft beim schnelleren Einkochen. Je nach Reifegrad der Früchte kannst du die Zuckermenge anpassen. Wer mag, gibt jetzt schon Zimt dazu.
Das ganze jetzt über Nacht in einem Topf/einer Schüssel wirken lassen, so bildet sich noch etwas Flüssigkeit
Pflaumenmus im Ofen (klassisch)
Diese Methode ist besonders pflegeleicht – einfach in den Ofen schieben und gelegentlich umrühren.
Schritt 2 – Im Ofen
Pflaumen in einen großen Bräter oder ofenfeste Form geben. Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Bräter ohne Deckel in den Ofen stellen. Das ganze jetzt mindestens 3–4 Stunden einkochen lassen. Wichtig, damit nichts anbrennt: etwa alle 30–45 Minuten einmal gut umrühren – das sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz.
Schritt 3 – Im Ofen
Je nach Vorliebe kannst du das Mus kurz mit dem Pürierstab mixen – oder so lassen, wie es ist.
Pflaumenmus im Topf (schneller)
Diese Methode geht deutlich schneller, muss aber häufiger gerührt werden.
Schritt 2 – Im Topf
Pflaumen mit Zucker & Gewürzen in einen großen Topf geben und alles gut vermengen.
Die Pflaumenmischung aufkochen lassen und dabei ständig rühren, damit nichts anbrennt.
Danach kannst du die Hitze reduzieren und alles offen köcheln lassen
Etwa 60–90 Minuten köcheln – immer wieder umrühren! Je länger, desto dunkler und intensiver wird das Mus.
Schritt 3 – Im Topf
Anschließend alles pürieren oder stückig lassen, ganz wie du es am liebsten magst. Ich püriere es immer.
Abfüllen & Haltbarmachen
Schritt 4
Schraubgläser entweder im Backofen für 10 Minuten bei 140 Grad ‚backen‘, heiß auswaschen oder auskochen. Deckel dabei nicht vergessen!
Danach das Pflaumenmus kochend heiß in die heißen Gläser einfüllen.
Dabei unbedingt den Rand sauber halten, Deckel fest zuschrauben und die Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.
So entsteht ein Vakuum, und das Mus ist mehrere Monate haltbar.

Küchenhelfer – Das brauchst du für selbstgemachtes Pflaumenmus
Mit ein paar einfachen Helfern gelingt dir dein Mus ganz ohne Stress – ob im Ofen oder im Topf!
Vorbereitung
- Schneidebrett & Messer
Zum Entsteinen und Zerteilen der Zwetschgen – ein scharfes Messer mit glatter Klinge erleichtert die Arbeit enorm.
-> Schneidebrett mit Saftrille – perfekt zum sauberen Entsteinen*
-> Scharfes Küchenmesser mit glatter Klinge – schneidet Pflaumen ohne Matsch* - Digitale Küchenwaage
Für das genaue Abwiegen der Früchte und des Zuckers – so wird dein Mus immer stimmig in Geschmack und Konsistenz.
-> Digitale Küchenwaage – für exaktes Abwiegen von Früchten & Zucker*
Für die Zubereitung
Im Ofen
- Großer Bräter oder ofenfeste Auflaufform
Wichtig: ohne Deckel, damit die Flüssigkeit verdampfen kann.
-> Großer Bräter – ofenfest und offen, damit Flüssigkeit verdampft*
Im Topf
- Großer, breiter Kochtopf (am besten aus Edelstahl)
Damit das Mus nicht anbrennt – breite Töpfe lassen mehr Wasser verdampfen und verkürzen die Kochzeit.
-> Breiter Kochtopf aus Edelstahl – damit nichts anbrennt und schön einkocht* - Kochlöffel oder Silikonspatel
Zum regelmäßigen Umrühren – gerade im Topf wichtig!
-> Silikonspatel oder Holzlöffel – zum häufigen Umrühren* - Saubere Schraubgläser (Twist-Off), z. B. 250 ml
Am besten ausgekocht oder heiß ausgespült. Gläser mit weiter Öffnung erleichtern das Befüllen.
-> Twist-Off Gläser – sauber, ausgekocht und bereit fürs Mus*
Zum Einkochen
- Einfülltrichter für Marmeladengläser
Spart Kleckerei und sieht auch professionell aus – gerade bei heißem Mus eine echte Hilfe.
-> Einfülltrichter – macht das Abfüllen ohne Kleckerei viel einfacher* - Etiketten
Für Datum, Sorte und ein bisschen Deko – besonders schön zum Verschenken.
-> Etiketten – für Sorte, Datum und ein bisschen Deko* - Kuchengitter
Zum sauberen Auskühlen der Gläser nach dem Abfüllen.
-> Kuchengitter – zum Abkühlen ohne Feuchtigkeitsstau*
Tipp:
Wenn du öfter einkochst, lohnt sich ein Wecktopf oder Einkochautomat* – vor allem, wenn du auf Nummer sicher gehen willst oder große Mengen haltbar machen möchtest.
Häufige Fragen zum Pflaumenmus
Gut verschlossen, kühl und dunkel gelagert ist es mindestens 6 bis 12 Monate haltbar.
Nach dem Öffnen solltest du es im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Wochen verbrauchen.
Wenn du das Mus nur für ein paar Wochen aufbewahren willst, kannst du es heiß in saubere Gläser füllen – ähnlich wie bei Marmelade.
Für eine lange Haltbarkeit solltest du es aber im Wasserbad einkochen, um Keime sicher abzutöten.
Ja, du kannst es auch zuckerfrei oder mit weniger Zucker zubereiten. Allerdings:
es schmeckt dann säuerlicher
und hält sich meist nicht ganz so lange
Tipp: Unbedingt sauber arbeiten und besser einkochen, wenn du wenig oder keinen Zucker verwendest.
Länger einkochen hilft! Pflaumenmus dickt mit der Zeit von selbst ein – du brauchst kein Gelierzucker oder Pektin.
Je länger im Ofen, desto cremiger und aromatischer wird es.
Ja, das geht – am besten in kleinen Portionen in gefriergeeigneten Gläsern oder Behältern.
Aber: Eingekocht im Glas spart Platz und ist stromunabhängig.
Auf jeden Fall! Beliebt sind z. B.:
Pflaume & Apfel
Pflaume & Birne
Pflaume & Zwetschge
oder mit etwas Kakao für eine schokoladige Variante
Pflaumenmus: wird meist fein püriert, lange eingekocht und ist süßer
Zwetschgenröster: eher ein stückiges Kompott, weniger süß, wird kürzer gegart
Weitere Rezepte
Lass es dir schmecken und viel Spaß beim Kochen! Ich wünsche dir gutes Gelingen und freue mich über dein Feedback, falls du das Rezept ausprobierst. Deine Rückmeldung hilft, die Rezepte noch besser zu machen!
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Quellen:
Kalorienberechnung
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